Mittelschmalkalden

Die ehemalige Gemeinde Mittelschmalkalden, seit Juni 1994 in die Stadt Schmalkalden eingegliedert, erstreckt sich als Straßendorf entlang im Tal der Schmalkalde. Ca. 790 Einwohner haben hier – in den beiden Ortsteilen Mittelschmalkalden und Haindorf – ihr Zuhause. Mittelschmalkalden wurde 1289 erstmals urkundlich erwähnt. So feierte der Ort 2014 sein 725jähriges Bestehen. Seit 2013 entlastet eine Umgehungsstraße die ehemals stark befahrene Hauptstraße in der Ortschaft.

Die einstige Wallfahrtskirche in Haindorf, die von 1444-1467 erbaut wurde und die einzige gotische Landkirche im Dekanat Schmalkalden ist, wird heute noch viel besucht. Wandmalereien aus der Zeit des frühen 16. Jahrhunderts zeigen die vier Evangelistensymbole und Bilder aus dem Marienleben. Hervorzuheben ist ein spätgotisches steinernes Gehäuse eines Heiligen Grabes, welches aus der längst niedergelegten Kapelle zum Heiligen Grab bei Asbach stammen soll. Von Schmalkalden aus ist der Mittelschmalkalden in ca. 5 Minuten durch Bus oder Bahn zu erreichen; der Ortsteil verfügt über ein neues Wohnbaugebiet und aktive Vereine.

Kontakt: Ortsteilbürgermeister Peter Trabert

T 0152 34569902 peter.trabert@freenet.de

Bürgersprechstunde jeden ersten Dienstag im Monat von 17.00 bis 19.00 Uhr im Schützenhaus Mittelschmalkalden

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