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Eine interessante Reise in die Vergangenheit des über 1125 Jahre alten Schmalkaldens. Erfahren Sie, wie die Stadt zu Reichtum gelangte, wie es zur über 200 Jahre währenden Doppelherrschaft kam, warum hier die einzige hessische Residenz Thüringens zu finden ist und vieles mehr.
Dauer: 1,5 Stunden
Rundgang: Altstadt und Aussenanlagen von Schloss Wilhelmsburg
Treffpunkt: TOURIST-INFORMATION, Mohrengasse 1a
Preis: 4,00 EUR p.P., Kinder frei
Erleben Sie die ältesten profanen Wandmalereien nördlich der Alpen nach dem Versepos „Iwein“ des Hartmann von Aue.
Die Entstehung der Wandmalerei fällt in die Zeit um 1225 als Schmalkalden im Besitz der Thüringer Landgrafen war, die die Kultur, vor allem am Hofe ihrer Wartburg – dem Camelot Thüringens - maßgeblich förderten. Ein Gewölbe ihres Schmalkalder Amtssitzes, indem sich auch Elisabeth und Landgraf Ludwig IV. von Thüringen 1227 aufgehalten haben, wurde mit Szenen nach dem damals beliebten Iwein-Epos ausgeschmückt. Sie zeigen die Abenteuer des Ritters mit dem Löwen, erzählen von Minne, Ehre und höfischem Leben.
Ob der Komplexität des Epos` und dem Erhaltungszustand der Malereien wurde ein Projekt realisiert, um diesen kunsthistorischen Schatz erlebbarer zu machen: die 3D – Animation „IWEIN, Ritter der Tafelrunde – Zeitreise in die Sagenwelt von König Artus“. Hautnah erlebt der Besucher das furchtbare Unwetter am Zauberbrunnen, spürt Blitze neben sich einschlagen, trifft den Waldmenschen, kämpft zu Pferde, gewinnt einen Löwen als Freund…und natürlich spielt die Liebe eine große Rolle….
April-Oktober: täglich 10.00-17.00 Uhr
November-März: DI-SO, 10.00-15.00 Uhr
Beginn jeweils zur vollen Stunde,
Dauer Film und Führung zu den Malereien 40 min. bis max. 35 Personen;
Preis pro Person: 3,00 €
Kombikarten mit Besichtigung von Schloss Wilhelmsburg pro Person: 6,00 € Ermäßigt: 4,00 €, Familienkarte 12,00 €
Öffnungszeiten:
Eintrittspreise:
Freunde treffen, Computer und Playstation zocken, Surfen im Netz, Tischtennis, Dart, Musik hören oder einfach ne Auszeit von den „ stressigen“ Eltern? Dann kommt zu uns.
Katja v. Lübtow,
Burga Endhardt-Trödle
Christoph Dittrich
Ausstellungseröffnung am 4. September 2010 um 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: Mittwoch- Freitag 10 bis 18 Uhr | Samstag und Sonntag 10 bis 16 Uhr
| Ausstellung Hans Bätz - meine art |
| 6. August bis 31. August 2010 Schmalkalden Totenhofkirche
20 Jahre Stadtfest im August 2010 geben Anlass, seine Stadtansichten und Landschaften zu präsentieren. Dies sind keine bloßen Abbildungen vom Gesehenen, sondern ganz eigene Empfindungen, Eindrücke und Erlebnisse, die für den Betrachter spannend wirken. Die engen Gassen und die schmucken Fachwerkhäuser sowie die ehrwürdigen Bauwerke „Schloss Wilhelmsburg“ und die Stadtkirche „St. Georg“ liefern ihm die Motive für seine Bilder. Seine Porträts sind Werke des Denkens und erinnern an Personen, die mit der Stadt Schmalkalden eine geschichtliche Vergangenheit teilen. Zurzeit beschäftigt sich der Künstler mit dem Thema Thüringer Landesgartenschau 2013, die in Schmalkalden stattfinden wird. Prächtige Blumen und blühende Gärten werden auch in dieser Ausstellung zu sehen sein. Expressive Farbenfreude, ein gezielter Einsatz von Licht und Schatten geben seinen Bildern eine ganz besondere Note. |
Wanderung Rennsteiggarten/Gasthaus Sattelbach Oberhof
Treffpunkt: 10.30 Uhr Brunnen Mittelstille
Am Freitag, dem 9. Juli wird um 18 Uhr in der Schmalkalder Wilhelmsburg eine etwas andere Ausstellung zum Thema 20 Jahre Wiedervereinigung eröffnet:
Ab dem 10. Juli ist auf der Schmalkalder Wilhelmsburg eine etwas andere Ausstellung zum Thema 20 Jahre Wiedervereinigung zu sehen: „Deutsch-Deutsche Spielzeugwelten der 50er und 70er Jahre.“ Spielzeug ist ein Spiegel der Gesellschaft. Egal ob Haushaltsgeräte, Autos, Waren in den Geschäften, Möbel, ja selbst gesellschaftliche und politische Strömungen, kaum waren sie auf dem Markt der ’Großen’ fanden sie sich schon in Miniatur in den Kinderzimmern.
Aber wurde in Ost und West anders gespielt? Die Ausstellung im Schloss Wilhelmsburg beantwortet diese Frage mit einem klaren Jein, denn umsonst wurden diese beiden Jahrzehnte nicht ausgewählt! In den 50er Jahren unterschied sich zumindest das was produziert und je nach Geldbeutel auch gekauft werden konnte, in Ost und West kaum. Am besten unterstreicht das wohl ein in der ehemaligen DDR hergestelltes und verkauftes Brettspiel (eine Reisespiel) mit dem Titel „Gute Fahrt durch unser deutsches Vaterland“; auf dem auf dem Cover abgedruckten Wegweiser prangt ein deutliches von Berlin nach München und zurück.
In den 70er Jahren änderte sich das allerdings dramatisch. Spielzeug wurde ideologisiert. Klar, dass man im Westen mit NASA-Weltraumspielzeug auf Entdeckungsreise ging; im Osten flog man mit dem kindlichen Sputnik. Gibt es hier vielleicht noch Gemeinsamkeiten wie beim Ost-West-Sandmann, so sucht man dies in Bereichen wie Solidarität, Friedensfahrt oder Völkerfreundschaft vergeblich. Selbst der unterschiedlich Feminismus in beiden deutschen Staaten findet in den Spielsachen seinen Niederschlag. Reparierte auf der Schachtel eines Baukastens im Westen der kleine Junge das Möbelstück, so war es im Osten das Mädchen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt bei Puppenhäusern. Der Wandel von Mode und Geschmack wird an ihnen wohl am besten deutlich. Aber auch Kaufläden, Baukästen, Tankstellen, Raumfahrt, Haushaltsgeräte, Verkehr, Tankstellen, Reisespiel etc. werden gezeigt. Und natürlich darf das ewig junge „Mensch ärgere dich nicht“, nicht fehlen, das in der Bundesrepublik auch so hieß, in der ehemaligen DDR allerdings „Rauswerferspiel. Mensch wir werfen raus.“ Die Ausstellung, die am 9. Juli um 18.00 Uhr im Schmalkalder Museum Schloss Wilhelmsburg eröffnet wird, basiert auf der Sammlung von Jörg Bohn aus Rheinberg. Eintauchen darf man in die Deutsch-Deutschen Spielzeugwelten der 50er und 70er Jahre täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr und natürlich über den 3. Oktober hinweg bis zum 10. Oktober.
Sommer auf dem Altmarkt mit dem Duo Bossa and more - musica latina und dem Familienzentrum die für die Kinder eine Schminkecke und Bastelangebote bereit hält.
Duo Bossa and more – Musica latina
Die Kombination von Akustik-Gitarre und Saxophon ist speziell für
brasilianische Musik sehr reizvoll. Daher entschlossen sich die beiden
Musiker Alejandro León Pellegrin (git/ voc) und Bertram Quosdorf (sax/
chicken shake) zu diesem Duo-Projekt. Auf der Hand liegt natürlich ein
Repertoire mit Bossa Nova Standards wie „Desafinado“, „Night and
Day“ usw., aber hier werden die Themen vieler Stücke auch gesungen
- und zwar authentisch in portugiesischer Sprache.
Die beiden Musiker León und Quosdorf kennen gut sich aus
langjähriger Zusammenarbeit. Bis ins Komödiantische hinein reicht die
Interaktion zwischen ihnen und garantiert dem Publikum einen
entspannten Sommerabend mit hohem Unterhaltungswert.
Frauenfrühstück in der Evangelisch-Methodistischen Kirche Schmalkalden.
Vortrag: "Das Leben auf der Straße"
Referent: Dr. Kai Lehmann, Direktor des Museums Schloss Wilhelmsburg
Der diesjährige Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“.
In Vorgriff auf diesen Tag veranstaltete das Museum Schloss Wilhelmsburg gemeinsam mit dem Verein für Hessische Geschichte und Landeskunde, Zweigverein Schmalkalden, am Freitag, dem 3. September um 19.00 Uhr einen Vortrag im Tafelgemach des Schmalkalder Schlosses. Dr. Kai Lehmann, Museumsdirektor der Wilhelmsburg spricht über „Das Leben auf der Straße.“ Dabei werden zunächst alte, heute vergessene Handels- und Verkehrswege um Schmalkalden beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen aber Diejenigen, die auf der Straße lebten: Händler, Fuhrleute, fahrendes Volk, Zigeuner oder Betteljuden. Was wäre eine Straße ohne Gasthäuser. Auch deren ’Innenleben’ soll beleuchtete werden. Und natürlich spielen auch die Gefahren auf der Straße eine erhebliche Rolle, sei es durch die Natur oder durch Räuberbanden, welche gerade zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Gegend um Schmalkalden unsicher machten.
Der Eintritt zu dieser Vortragsveranstaltung ist frei.