Breitenbach

Ortsteil BreitenbachDie erste urkundliche Erwähnung von Breitenbach ist in der Urkunde vom 17.03.1390 (GHA Urk.Nr. 689; Henneberg. UB Bd.4 S.44 Nr.64) dokumentiert, welche im Staatsarchiv Meiningen aufbewahrt wird. Graf Heinrich von Henneberg-Schleusingen versetzt das Dorf Breytinbach undir Wunezdof an das Stift Schmalkalden.
Um 1510 bezogen das Präsenzamt und 1520 das Obleiamt Einkünfte aus dem Dorf.
1513 betrieb das Stift von Schmalkalden einen Teil seiner Schafzucht in Breitenbach.

Breitenbach (367 m ü.M.) liegt in einem Seitental des Stillergrundes, das etwa auf halber Strecke in einem Seitental zwischen Mittel- und Springstille von Südwesten her in das Tal einmündet. Die Bewohner betrieben sowohl in den Talniederungen wie auch auf den umgebenden Buntsandstandhöhen Landwirtschaft.
Nahe Breitenbach, am Eingang des Breitenbacher Grundes, lag Helfers (Unterbreitenbach), ein Ort der bereits seit dem 13. Jahrhundert wüst liegt.
Breitenbach wurde im Mai 1974 zur Gemeinde Mittelstille eingemeindet (Beschluß des Rates des Kreises Schmalkalden Nr. 127-26/94).

Einwohnerstatistik:
1585 bestand der Ort aus 17 Haushalten mit ca. 70 Einwohnern, im Jahr 1832 waren es 18 Wohnhäuser mit 91 Einwohnern.
1897 = 163 Einwohner
1910 = 167 Einwohner
1935 = 195 Einwohner
1948 = 269 Einwohner
Zur Zeit wohnen in der Ortschaft 200 Einwohner.

Breitenbach begeht im Jahr 2015 sein 625 jähriges Jubiläum.

Weitere Infos unter www.breitenbach-sm.de