Asbach

Ortsteil AsbachIn einem der schönsten Seitentäler, am Südwesthang des Thüringer Waldes, liegt zwischen steilen romantischen Berg-, Wald- und Talgründen Asbach mit seinen ca. 1500 Einwohnern. 1340 wird der Ort als "Asbach" in einem Schmalkalder Urbarium erwähnt. Seinen Namen hat es von dem gleichnamigen Bach, der sich aus drei Quellbächen bildet, die im Ebertsgrund zusammenfließen. Die Erzvorkommen in den umliegenden Bergen ließen schon früh den Bergbau heimisch werden. Im 16. Jahrhundert entstanden deshalb eine Schmelzhütte, Eisenhämmer und Schleifkothen. Bis in die heutige Zeit haben sich Straßennamen wie Hammergasse, Hüttenwiese und Kothenwiese erhalten

Im 19. Jahrhundert war die Haupterwerbsquelle der Asbacher die Kleineisenindustrie. Vier dieser typisch handwerklichen Zweckschmieden sind heute noch in Betrieb. Sie befinden sich in der Feldstraße, Talstraße und Kothenwiese. Der Verdienst im Kleingewerbe war jedoch gering, deshalb wurde nebenbei Landwirtschaft und Viehzucht betrieben.

Sehenswert ist auch die äußerlich schlichte Kirche, die 1730 erbaut wurde. Der Orgelprospekt stammt aus der Barockzeit, und die Decke der Orgelbühne über dem Altar wurde von dem Schmalkalder Kirchenmaler Fabarius gestaltet.

Vom Kirchplatz aus führen Wege in die Seitentäler. Auf einem erreicht man den Mühlberg. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf unser Tal und die umliegenden Berge.